Tamarinde

Aktualisiert: 2. Apr 2018

Tamarinde sieht aus wie eine Erdnuss, sie ist jedoch etwas länglicher und hat eine dünne, harte Schale. Im Innern der Frucht hat es ein braunes, leicht klebriges Fruchtfleisch, welches säuerlich schmeckt. Die Frucht sieht so speziell aus, dass man in Myanmar glaubt, der Tamarinde Baum sei der Wohnort des Regengottes. In Asien ist sie oft einer der Hauptingredienzen für Saucen, Marinaden, Chutneys, Dressings, Suppen, Currys, Schmor- und Bratgerichte. Ihre Säure unterscheidet sich von der Säure der Zitrone oder der Limette. Sie ist dezenter, leicht fruchtig und balanciert die Schärfe von den pikanten Gerichten aus.


Wo kaufen?

In Asienshops findet ihr die Tamarinde in der Dose als Paste oder in getrockneter Form. Selten habe ich frische Tamarinde vorgefunden. Die getrocknete Blockform gibt es in zwei Varianten: mit Samen und ohne Samen, diese enthalten keine Konservierungsmittel. Dies ist die bessere Variante als die Paste, da sie länger haltbar und preiswerter ist.


SEESIANG'S TIPP: “Das Tamarinde Wasser kann man mehrmals einfrieren, da es natürliche Säuren enthält. Wichtig ist, beim Auftauen einen sauberen Löffel zu verwenden, um die Haltbarkeit zu gewähren.”

Wie verwenden?

Wenn ihr die feste Form verwendet, könnt ihr die gewünschte Menge abschneiden. Dann weicht ihr sie für ca. 15 Min mit der doppelten Wassermenge ein. Den aufgeweichten Block mit den Fingern leicht kneten, damit die Samen und das Fruchtfleisch sich von einander trennen. Das braune Wasser absieben. Das entstehende Konzentrat verdünnt ihr mit Wasser, im Verhältnis von 1:3. Dies ist 6 Monate im Tiefkühler oder eine Woche im Kühlschrank haltbar.